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Ein Virus ist ein in böswilliger Absicht geschriebenes Programm, das auf einem infizierten Rechner große Schäden anrichtet. Software kann zerstört und sogar die komplette Festplatte gelöscht werden. Viren gelangen in der Regel über Datenträger wie Disketten, beim Download von Programmen aus dem Internet oder beim öffnen angehängter e-Mail-Dateien auf die Festplatte. "Residente Viren" stecken wie ihre biologischen Vorbilder viele weitere Dateien an. Eine Untergruppe sind "Tarnkappenviren". Sie können selbst Virenscanner täuschen, indem sie die infizierten Dateien für eine bestimmte Zeit automatisch in ihren "gesunden" Zustand zurückversetzen. "Intelligente" Viren können sich selbst verbreiten, indem sie sich selbst per e-Mail an weitere Adressen versenden. Weitere Typen: Trojanische Pferde, Makroviren, Hybridviren, Boot-Viren.
Zum Schutz vor den meisten dieser heimtückischen Programme kann alles, was aus dem Netz heruntergeladen wird oder unbekannter Herkunft ist, vor dem erstmaligen öffnen durch eine Anti-Viren-Software (Viren-Scanner) geprüft werden. Weitere Informationen unter www.virus.at
Der Begriff "Computer-Virus" wurde erstmals 1981 an der Universität von Südkalifornien geprägt. Ein Informatikerteam beschäftigte sich mit der Möglichkeit. Computer-Programme herzustellen, die sich selbst reproduzieren können. Computer-Viren wurden also zunächst zu rein wissenschaftlichen Zwecken erzeugt und untersucht. Bald darauf fanden auch Hacker heraus, wie relativ einfach die Erzeugung solcher kleinen Programme ist und brachten sie in Umlauf. Die offizielle Definition eines Computer-Virus wurde erstmals von Dr. Cohen, dem Leiter der wissenschaftlichen Viren-Experimente an der Universität von Südkalifornien, veröffentlicht und ist bis heute gültig: "Ein Virus ist ein Programm, das andere Programme infizieren kann, indem es sie so modifiziert, dass sie eine Version des Virus in sich aufnehmen." >> Druckvorschau-Neues Fenster << |